NIS-MOMME STOCKMANN & LES TRUCS – „Der Fuchs“ / CLEMENS MARSCHALL

  Lesung

Nis Momme Stockmann liest aus seinem Buch „Der Fuchs“ untermalt wird das ganze mit Live Musik von LES TRUCS. Davor stellt Clemens Marschall sein literarisches Schaffen vor.

Nis-Momme Stockmann wurde 1981 auf Föhr geboren. Seit 2009 schreibt er für das Theater. Sein Werk ist vielfach ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt worden. 2011 erhielt er den Friedrich-Hebbel-Preis, da er «in wenigen Jahren mit seinen Stücken die deutsche Theaterszene belebt» habe, so die Jury. 2014 gewann er den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft in der Sparte Dramatik, 2015 den Hermann-Sudermann-Preis.

Eine gewaltige Flut begräbt die norddeutsche Kleinstadt Thule unter sich. Finn Schliemann rettet sich mit einigen Freunden auf ein Hausdach. Über den Trümmern seiner Heimat, unter einer gnadenlos brennenden Sonne beschwört er die verdrängten Bilder seiner Kindheit herauf … Ein atemberaubender Roman voll unerhörter Ideen. Eine Geschichte voller Haupt- und Nebenströme, mit Türen, die Falltüren sind – geschrieben in einer bildmächtigen, lyrisch funkelnden Prosasprache. «Man ringt mit diesem Buch, zweifelt, versucht die Gegenwehr und muss sich am Ende doch seiner fundamentalen Erzählkraft, seinem unerschöpflichen Assoziationsreservoir ergeben. Das ist ein echter Wurf. Ein Schleuderwurf.» (F.A.S.)

Clemens Marschall stellt sein Buch nicht mit einer klassischen Lesung vor, sondern beschreibt den Kontext – Avantgarde in der Nische, Proto-Punk in den USA, Zusammenhang Kunst vs Kriminalität, Avantgardtheorie vs Terrorismus – anhand einer Video-Lecture und spannt einen Bogen bis ins 21. Jahrhundert und die Gegenwart. ‚Wo Greil Marcus aufhoert, faengt Clemens Marschall an‘, wie Deutschlandradio meinte.